Ein Ring für den schönsten Tag im Leben

Ein Ring für den schönsten Tag im Leben

 

Welche Bedeutung der Ring bei einer Hochzeit hat

Ein Ring symbolisiert im Kontext mit einer Hochzeit bzw. einer Ehe Beständigkeit und Unendlichkeit. Diese Symbolkraft entfaltet der Trau- oder Ehering bereits seit der Römerzeit. Auch die Ägypter im frühen Altertum kannten die Bedeutung dieses Schmuckstücks. Seit dieser Zeit wird der Ehering auch an der linken Hand (nur nicht in Deutschland und Teilen Österreichs). Der Grund dafür ist ein Aberglaube. Man dachte damals, dass an der Stelle, an der der Ring getragen wurde, eine sogenannte Liebesader gibt, die geradewegs zum Herzen des Trägers führte. Bei den Römer trugen die Männer übrigens keinen Ring anlässlich ihrer Hochzeit. Warum das so war, kann man heute nicht mehr so genau sagen. Fakt ist, dass in Rom nur die Frauen einen Ehering am linken Ringfinger trugen und zwar einen solchen aus Eisen. Dieses Material wird für Eheringe heute nicht mehr verwendet, vor allem aufgrund der hohen Korrosionsanfälligkeit.

„Trage diesen Ring als Zeichen der Treue“

Schon damals trug man den Ring am Ringfinger – und zwar der linken Hand. In Deutschland wird der Trauring meist an der rechten Hand getragen; in den meisten anderen Staaten in Europa hingegen an der linken Hand – wie einst die Römer und Ägypter. Es ist beinahe ein Usus geworden, den Ehering mit einer Inschrift oder – seltener – mit einem Symbol zu gravieren. Meist ist es das Hochzeits- oder ein anderes besonders Datum und der Name des Partners. Der Trau- oder Ehering gilt auch als Symbol der Treue. So heißt es entsprechend im Ehegelübde: So trage diesen Ring als Zeichen Deiner Treue!“ Neben der Inschrift ist auch das Material, aus dem der Ehering gefertigt wird, von symbolischer Kraft.

Die Wirkung von Gold, Silber und Platin

Gold ist seit dem 16. Jahrhundert das typische Material für den Ehering. Schon damals galt: Für den besonderen Ring muss das wertvollste Material verwendet werden. Heute hat sich dieser Grundsatz nicht geändert, neben Gold haben sich aber auch andere Materialien etabliert. Zum Beispiel Platin. Platin hat, neben seiner Seltenheit und seinem besonderen finanziellen Wert, den Vorteil, dass es sich besonders für Allergiker eignen. Dieser Aspekt erscheint umso wichtiger, als man bedenken muss, dass der Ehering jeden Tag, quasi rund um die Uhr getragen wird und damit permanent Kontakt mit der Haut des Trägers hat. Zudem ist Platin ein schweres, massives Material, was für viele Brautpaare wichtige Eigenschaften für den Ehering bedeuten. Natürlich hat Gold nicht als Material für Eheringe ausgedient. Doch heute wird gerne zwischen verschiedenen Goldarten unterschieden: Trauringe aus Weißgold und Gelbgold oder aus einer Kombination von Weiß- und Rotgold bringen Abwechslung auf den Hochzeitsringmarkt. Symbolisch für Beständigkeit und Ewigkeit steht auch das Material Titan und eignet sich deshalb doppelt gut für den Ehering. Ähnlich wie Platin hat das Platinmetall Palladium an Bedeutung als Material für den Ehering gewonnen. Für welchen Ehering Mann und Frau sich auch entscheiden – die wirkliche Symbolkraft entfaltet der Ehering erst mit den persönlichen Gefühlen, die jeder Partner mit dem Ring verbindet.

 

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