Warum James Dean noch heute eine Stilikone ist?

Warum James Dean noch heute eine Stilikone ist?

Nächstes Jahr wiederholt sich der Todestag von James Dean zum 60. Mal, aber sein Mythos lebt nach wie vor weiter. Der Schauspieler ist bekannt geworden durch Klassiker wie “Jenseits von Eden“, “Giganten” “…denn sie wissen nicht, was sie tun“. Er ist noch immer einem breiten Publikum bekannt. Dabei scheint es kaum eine Rolle zu spielen, ob man je einen Film von ihm gesehen hat. Sein Outfit bestehend aus Lederjacke, weißem T-Shirt, Blue Jeans, und der Haartolle sind heute noch Kult. Die Fashionelemente sind alleine oder in Kombination zeitlos stilvoll und verleihen deinem Auftreten einen Touch von Rebellion.

Lederjacke

Was wäre der Held aus “…denn sie wissen nicht, was sie tun” ohne seine Lederjacke? Das Kleidungsstück schützt nicht nur von Wind und Wetter oder Motorradfahrer vor Schürfwunden, es erlaubt einem auch einfach eine lässige Ausstrahlung zu erzeugen. Richtig aus der Mode scheinen sie nie gekommen zu sein; ob John Travolta in Grease in den 70ern, Tom Cruise in Top Gun in den 80ern oder David Beckham sowie Johnny Depp in den 90ern. Auch in der heutigen Zeit lässt sich die Jacke als lässiges Accessoire tragen.

Die Verbindung zwischen Lederjacken und dem Stil James Deans scheint ebenso natürlich wie allgegenwärtig. So wird der Look des “Rebel Without A Cause” bei Fotoshoots für Modegeschäfte, wie hier für die Präsentation der Lederjacken von Asos, gezielt nachempfunden. Zur Jacke werden häufig weiße Shirts, Jeans und oft auch eine ähnliche Frisur getragen (siehe Bild). Die Lederjacke, einst Ausdruck der Männlichkeit, ist heutzutage ein Unisex Item: Stars wie Madonna, Lady Gaga oder Angelina Jolie präsentieren sich genauso lässig in dem Kleidungsstück wie Hugh Jackmann als Wolverine, Pharrell Williams oder Brad Pitt. Leder scheint einfach immer im Trend zu liegen. Das zeigt sich insbesondere daran, dass das Material bei der Modewoche in Berlin für die Herbst/Winter Saison 2014 als absolutes Trendmaterial gehandelt wurde

Jeans

Das Produkt aus Segelstoff, welches Levi Strauß 1873, in den Zeiten des Goldrausches, zu einer reißfesten Hose verarbeitete, ist so allgegenwärtig, dass es heute oftmals als Modegegenstand übersehen wird. Dabei sind die Möglichkeiten der Hose, die ursprünglich aus dem französischen Nîmes kamen (frz.: de Nîmes, Ursprung für Denim, den englischen Namen der Jeans), in Bezug auf verschiedene Schnitte und Farben grenzenlos. Denims in jeglicher Form (Bootcut, Skinny, mit Schlag, Baggy) sind nicht nur allgegenwärtig, sondern perfekt für den eigenen Street Look. Gerade dadurch, dass Dean die Jeans im zerrissenen Zustand trug, wurde er auch außerhalb seiner Filme als Rebell angesehen. Er laufe rum „wie ein Penner“ hieß es von vielen Journalisten. Doch die Geschichte gab ihm Recht. Ein Hinweis darauf ist die Tatsache, dass seinem Stil in Berlin eine eigene Ausstellung gewidmet wurde.

Weißes T-Shirt

Die Geschichte des Baumwohlhemds reicht zurück bis in das 19. Jahrhundert. In dieser Zeit trugen bereits Matrosen diese unter der blauen Uniform. Im Zweiten Weltkrieg nahm es bei der amerikanischen Armee im Marschgepäck seinen Platz ein, da es sich neben der Verwendung als Wäschestück auch als Handtuch wie auch als weiße Fahne eignete. In zahlreichen Fotos ist James Dean in dem weißen Shirt mit kurzen Armen zu sehen. Das enganliegende Kleidungsstück betont seinen muskulösen Oberkörper und rundet sein Outfit als Rebell ab. Normalerweise gibt es das Shirt günstig zu shoppen und es gibt neben dem weißen T-Shirt kaum ein Kleidungsstück, das sich so vielseitig mit anderen kombinieren lässt; für Frauen und Männer ob zur Jeanshose oder zu Chinos, Baggy Pants sowie Cordhosen. Frauen schaffen es auch in Leggins oder Haremshosen eine gute Figur in weißen Tops zu machen.

Quiffs


James Deans Frisur ist neben seinen Klamotten sein absolutes Markenzeichen. Die Hochföhn-Frisur, die mit Pomade, Haarspray oder Gel an Ort und Stelle fixiert wird, ist ein absoluter Klassiker und lässt sich in der Männerwelt quer durch alle Generationen finden: Vom deutschen Talkshow Urgestein und Jazzmusiker Götz Alsmann, über David Beckham und Robbie Williams bis hin zu den Teenieschwärmen Justin Bieber und Bruno Mars, der das Publikum in der Halbzeitshow des diesjährigen Super Bowls begeisterte.

Die Mischung aus Pompadour und Flattop Look, auf Englisch Quiff genannt, lässt sich jedoch nicht nur bei Männern finden. Auch weibliche Fashionikonen pflegen diesen Look. Neben Miley Cyrus, dem Idol der Teenager, frisieren sich auch Pink, Gwen Stefani und Rihanna die Haare im Stile der Fünfziger. Des Weiteren hat sich die Frisur in der Hipsterbewegung als feste Größe etabliert. Anders als bei anderer Haarmode, ist für den Quiff ein Gang zum Friseur unumgänglich. Die Konturen am Nacken sowie den Seiten müssen gekürzt werden und das Deckhaar sollte nicht kürzer als 9mm sein.

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